Am 12.02.2016 fand unsere Mitgliederversammlung bei Weinbau Orth statt.
Nach Abschluss des formalen Teils der Versammlung durften die Mitglieder und Gäste per Bildvortrag an Wanderungen erinnert werden. Im Wesentlichen waren die Fotos von den vier Bannwaldführungen, die geführte Wanderung im ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen und das Wanderwochenende im Pfälzerwald Erinnerung und Rückblick auf das Jahr 2015.
Wir möchten auch eine Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft im Schwäbischen Albverein unerwähnt lassen. Geehrt wurde Karl Neubauer.

Mit einem Ausblick auf 2016 u.a. mit dem geplanten Besuch des Mundartfestivals in der Stuttgarter Liederhalle, das Sommerfest im August, den Wanderungen z.B. im Schwäbischen Wald und das Wanderwochenende in den Vogesen wollen wir zum Mitmachen anregen.
Archiv des Autors: ogredakteurhohenhaslach
Unsere Bannwaldführungen in 2015
In diesem Jahr hatte der Schwäbische Albverein OG Hohenhaslach vier Bannwaldführungen angeboten, die auf die Jahreszeiten abgestimmt waren. Sie sollten uns den Verlauf der Vegetation in diesem unberührten Waldstück innerhalb des Naturparks Stromberg-Heuchelberg zeigen.
Dafür hatten wir Herr Dupper als Naturparkführer gewonnen. Er geleitete uns bei allen Touren, die jedesmal interessant und lehrreich gestaltet waren. Dies auch deshalb, weil Herr Dupper in seinen Berufsjahren viel Erfahrung im und über den Wald gesammelt hat.
Im Laufe der vier Führungen haben wir nicht nur etwas über bekannte Baumarten wie Eiche, Buche, Douglasie, Linde Marone und Lärche kennen gelernt. Herr Dupper hat uns auch Mammutbäume und die seltenen Elsbeere und Speierling gezeigt. Das Holz dieser beiden Bäume ist besonders edel und wird für Instrumentenbau und Möbelfurniere verwendet.
Natürlich wurden auch die Entwicklung eines Waldes und die Bewirtschaftung angesprochen und. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass die Waldbewirtschaftung ein Projekt ist, das über mehrere Generationen und nicht kurzfristig angelegt ist und darum gepflegt werden muss. Einige Bäume sind nach ca. 50-80 Jahren verwendungsfähig, andere wie Eichen brauchen ca. 180-220 Jahre.
Dies ist nur ein kleiner Einblick über das System Bannwald.
Bei der Führung im Herbst haben wir nicht nur die schönen Farben des Waldes im Sonnenschein genossen. Zum Abschluss hat Herr Dupper uns mit Produkten aus Baumfrüchten überrascht. Es gab geistreiche Kostproben. So durften wir Liköre von der Vogelbeere, dem Speierling, der Elsbeere und der Lärche probieren.
Die OG Hohenhaslach des Schwäbischen Albvereins hat vor – neben vieler schöner Wanderungen – ähnliche Veranstaltungen mit Führungen zu unternehmen.
Pfälzerwald Wochenende
vom 19. und 20.9.2015
Am ersten Tag wanderten wir auf dem etwa 15 km langen Hauensteiner Schusterpfad. Die Strecke ist quasi ein Rundweg um Hauenstein und soll an die 125-jährige Schuhtradition des ehemals größten Schuhdorfs Deutschlands erinnern.
Die erste Hälfte führt auf gut begehbaren Pfaden und Wegen immer im Wald an der Winterkirche und dem Naturdenkmal „Dicke Eiche“ vorbei bis zum gleichnamigen Wanderheim des Pfälzerwaldvereins. Dort ist Gelegenheit zum Rasten. Der Weiterweg leitet uns dann zu imposanten Aussichtsfelsen. Das letzte Stück des Schusterpfades führt uns hinab an den Rand von Hauenstein, vorbei an Wiesen, um dann über einen Zick-Zack-Pfad hinauf zum Nedingfelsen zu gelangen. Danach ging es an und unter den typischen Felsformationen vorbei und durch eine Felsenspalte hinab zum Ausgangspunkt.
Für den zweiten Tag hatten wir den Dahner Felsenweg ausgesucht. Dieser 12 km lange Rundweg führt über – zum Teil – schmalen Pfaden an 15 spektakulären Felsformationen vorbei mit einigen Auf und Ab. Insgesamt ist dieser Rundweg wegen der vielen Auf- und Abstiege schwieriger als der Schusterpfad. Jedoch finden sich auch hier einige Abkürzungen und auf der Dahner Hütte eine Rastmöglichkeit.
Fazit des Pfälzerwald-Wochenendes ist. Zwei sehr schöne und interessante Touren gemacht. Die Wanderungen waren – durch die Möglichkeit – die Strecken abzukürzen für jedermann gut zu gehen. Und Essen und Trinken kann man in der Pfalz sowieso gut.
Bannwaldführung vom 18.01.2015
Während einerseits beim Sachsenheimer Narrenumzug zottelige Gestalten zu bestaunen waren, zog andererseits eine kleine Gruppe durch den Wald, um über schemenhafte Baumgestalten rätseln zu können. Oben am Rennweg und sogar noch am frühen Nachmittag bot sich dafür eine besondere Stimmung an. Mancher Baum stand wie ein Riese im nebeligen Kleid. Erst später und hinuntergehend zum Kirbachtal hatte die Sonne diesen Spuk beendet.
Dank der sachkundigen Führung von Herrn Dupper wurden die nebulösen Gestalten als Elsbeere, Linde, Kastanie oder Esche entlarvt.
Ein Hügel stellte sich als keltischen Ursprung heraus und daneben waren Reste eines Römerwegs – daher Rennweg – so erzählte es unser Führer.
Der Weg zurück führte entlang des Wanderwegs vorbei am jüngeren Bannwaldstück und Rittersprung zum Ausgangspunkt.
Keine Bange. Die Bäume und die Funde sind auch bei unserer nächsten Führung, am 29.3. zu sehen. Mit Sicherheit in einem anderen Kostüm.
Wir werden es erleben.
Planetenweg
Ganz aktuell wurde von Sachsenheim über Hohenhaslach, Ochsenbach bis Häfnerhaslach unser Planetensystem abgebildet.
Herr Böckle hat mit Sachsenheimer Schülern dies als Projekt über die letzten Jahre mit viel Einsatz realisiert. Die offizielle Einweihung steht kurz bevor.
Der Albverein Hohenhaslach konnte den Saturn sponsorn und freut sich am Hohenhaslacher See einen wirklich schönen und großen Planeten zu haben, der sich in Zukunft auf viele Besucher freut.
Weitere Infos zum gesamten Planetenweg gibt es sobald die Eröffnung erfolgte und die offizielle Homepage hierzu existiert.
12.10.2014 Wanderung an der Fils
Wanderung Filsquelle
Ab Quiekereck ging’s bei diesigem Wetter los. Zunächst durch Wald auf gutem Forstweg bergab zum „Bahnhöfle“. Weil’s nur bergab ging, war gleich die Frage „wo sind die 350 Höhenmeter?“
Am Aussichtspunkt beim Heimenstein war der Blick frei auf die Ruine Reußenstein. Nach dem Bahnhöfle blies uns ein etwas rauhes Lüftchen entgegen, als wir über die freien Wiesen Richtung Grauer Stein wanderten. Typischer Herbstwind der Rauhen Alb.
Vorbei am Grauen Stein durchs obere Hasental erreichten wir die Filsquelle, wo wir weilten und um deren Länge rätselten. Immerhin sind es ungefähr 63 km bis ihrer Mündung in den Neckar. Die Wanderung führte durchs junge Filstal bis kurz vor Wiesensteig, um es zu verlassen und durchs Autal auf die Albhochfläche aufzusteigen. Oben angekommen zeigte sich Wetterbesserung an. Auf den letzten Meter zum Reußensteinerhof schien sogar die Sonne. Hier machten wir Mittagsrast. Zum Glück konnten wir von unterwegs Plätze reservieren lassen. Danach ging’s am Albtrauf im Sonneschein zur Ruine Reußenstein. Leider durften wir nicht auf der Sonnenterrasse in der Herbstsonne liegen. Die Ruine war gesperrt. So sind wir schließlich am Albtrauf weiter marschiert, am Bahnhöfle vorbei zurück zum Ausgangspunkt und die 350 Höhenmeter waren geschafft. Gemeinsamer Abschluss war schließlich in Ochsenbach.
20.07.2014 Wanderung durch die Margarethenschlucht bei Neckargerach
Die Wanderung war an diesem Tag nicht nur sehr schön und interessant, sondern bei diesen Temperaturen auch recht schweißtreibend.
Wir sind mit dem Zug von Kirchheim nach Neckargerach gefahren. Dort, am Bahnhof , beginnt die Wanderung. Zunächst wanderten wir, oberhalb des Neckars entlang. Von dort konnten wir das großartige Panorama auf die Neckarschleifen, auf Gutenbach und auf Neckargerach genießen. An der Schlucht angekommen wurde es aber etwas anstrengender. Weiter ging es, auf einem durch Seile gesicherten Pfad, mal rechts und mal links vom Bach entlang. Der Bach überwindet 110 Höhenmeter und fällt über acht Wasserfallstufen. Ein Teil der Gruppe nahm die Umgehungsmöglichkeit, die etwas leichter war. Am Ende der Schlucht geht es dann über Wald- und Feldwege weiter. Zur Mittagsrast war die Wandergruppe wieder komplett. Danach gingen wir Richtung Neckar. Oberhalb des Neckars hatten wir wieder eine sehr schöne Aussicht. Dieses mal in eine andere Himmelsrichtung. Von hier ab ging es nur noch bergab bis zur Schleuse Gutenbach. In der Nähe der Schleuse war an diesem Tag eine Hocketse eines Vereins. Diese Gelegenheit zur Rast ließen wir und nicht entgehen. Von da an führte die Wanderung noch 3 km am Neckar entlang wieder bis zum Bahnhof in Neckargerach.
Im August finden keine Wanderungen statt.
Der nächste Wandertermin ist der 21.09.2014
18.05.2014 Wanderung bei Bad Ditzenbach
Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Es war ein gelungener Tag, eine schöne Wanderung und richtig gutes Wanderwetter. Gastwanderer aus dem Schwarzwald waren auch mit dabei.
In Gosbach teilten unsere Wanderführer Agnes und Albrecht die Teilnehmer in zwei Gruppen auf. Agnes führte ihre Gruppe von Gosbach nach Deggingen zur Wallfahrtskirche „Ave Maria“. Diese kürzere Strecke führte meist über Waldwege an im Tal der Fils entlang. Die Wanderung dauert ca. 2 Stunden. Am Ziel angekommen konnte die zwischen 1716 und 1718 erbaut Kirche besichtigt werden. 200 m oberhalb der heutigen Barockkirche sind die Reste einer früheren Wallfahrtskirche „Alt Ave“ zu sehen. Die ehemalige Kapelle wurde in der Reformationszeit zerstört und nach dem Bau der jetzigen Kirche ganz abgebrochen.
Die Wandergruppe fuhr anschließend zurück nach Gosbach. Dort verblieb noch genügend Zeit für den Besuch und Besichtigung einer Mühle.
Die zweite Gruppe begann ihre Wanderung bei der Wallfahrtskirche „Ave Maria“. Die Strecke führte zuerst recht steil bergan durch Wald auf die Alb. Oben angekommen ging es auf schmalen Waldpfaden immer am Albtrauf entlang, mal auf mal ab. Vorbei an der Buschelkapelle, dem Tierstein und dem Oberbergfelsen, jeweils mit Ausblicken ins Filstal und deren Ortschaften. Immerhin liegt Bad Ditzenbach ca. 250 m tiefer. Der Blick konnte weiter übers Tal auf die gegenüberliegenden Albhöhen schweifen zeigte .
Nach etwa 5 Stunden trafen wir uns wieder mit der anderen Gruppe in Gosbach, um zurückzufahren und den Wandertag in Hohenhaslach zu beschließen.
Neuer Vorstand gewählt
Seit 14.2.2014 ist ein neuer Vorstand gewählt worden:
Harald Bluhm Vertrauensmann
Wolfgang Zeise 1. Stellvertreter und Schriftführer
Markus Schertzl 2. Stellvertreter
Josef Schertzl Rechner




